Schlimmer geht’s nimmer!

Freitag morgen 8 Uhr 15: Ein ausgeschlafener, energievoller und gut gelaunter "Vollblut-Franzose" trifft auf einer Herde unausgeschlafener und "manchmal" sogar leicht alkoholisierter ("T-Club Syndrom") Schüler. Faul und müßig liegen diese danieder - auf der Bank und strecken die Glieder! Mit viel Verständnis, Engagement, Witz und französischen Touch ("Nicht wahr, Sie kennen doch Hitlers ‘Fait accompli’?!") versucht der hellwache Herr von Söhnen, die müde und sehr inaktive Truppe wachzurütteln.
8 Uhr 25: Ein Klopfen reißt - wie üblicherweise um diese Zeit - die vor sich hin dösende Meute aus ihren Träumen an die vergangene Nacht. Herr von Söhnen begrüßt unser Langschläferpaar Katrin und Thorsten mit einem breiten, viel sagenden Grinsen.
8 Uhr 45: Mit fortschreitender Dauer des Unterrichts verfinstert sich die Miene unseres Chefs. Herr von Söhnen: "Ja, lüg ich denn, wart Ihr etwa schon wieder in der Kraftzentrale?" Postwendende, aussagekräftige Antwort: "Jo."
9 Uhr 5: Nach der 5-Minuten Pause und dem allmählichen Sinken des Alkoholspiegels geht’s nun im Unterricht mit mehr Elan weiter. Herr von Söhnen nutzt jede Gelegenheit, uns noch etwas Allgemeinwissen mit auf unseren Lebensweg zu geben, was zu grandiosen, lehrreichen Dialogen führt: Herr von Söhnen: "Daniel, wie sind Sie denn heute zur Schule gekommen?" Daniel: "Mit meinem Lupo." Herr von Söhnen: "Ach so. Sagen Sie mal, wissen Sie eigentlich, warum der Lupo Lupo heißt?" Daniel (achselzuckend): "Keine Ahnung" (Standardspruch eines nicht ganz so ‘hellen’ Geschichtskurses). Herr von Söhnen: "Lupus kommt aus dem Lateinischen und heißt Wolf." (Für alle, wie Daniel, die es immer noch nicht kapiert haben: Anlehnung an VW-Wolfsburg) Daniel: "Ach ja?"

Und die Moral von der Geschichte:
Ein "Zuckerlecken" war das freitags nicht! Schon gar nicht für Herrn von Söhnen, den unser Lob nun soll versöhnen. Wir sagen Dank an Herrn von Söhnen, der mit großem Einfühlungsvermögen uns bei der Stange hielt und über viele Jahre durch den Irrgarten der Geschichte trieb! Zu loben ist sein positiver, motivierender Unterrichtsstil und gelernt haben wir - ganz ehrlich - sehr viel!

Christian S., Julia B.

Hintere Reihe, von links: Martina D., Thorsten H., Kathrin P., Tim T., Dominik S., Christian S., Herr von Söhnen, Julia B., Markus E., Dennis E., Marc H., Marco B., Bledi K.; Vorne, von links: Roman S., Daniel H., Tobias L., Kathrin S.-K., Andreas K., Kolja K.