Kunst GK - Richter

"Endlich mal wieder Kunst!" - dachten sich am Ende der 10.Klasse rund 40 Schüler des Heines (,das "früher mal ein Gymnasium war!"). Bereits zum Ende der 11/I schrumpfte der Kurs allerdings erheblich, nachdem allen vom Richter eindringlich bewusst gemacht worden war, dass Kunst nicht nur "ein bisschen Pinsel im Wasser baden" ist, sondern ein ernst zu nehmendes, vor allem theoretisches Unterrichtsfach. - Wie oft predigte unser Lehrer uns, einmal zu denken, - "denn DENKEN ist eine Tätigkeit, die muss man TUN!". Leicht war es für uns "Ignoranten" allerdings nicht, seinem ununterbrochenen, verwirrenden, doch für ihn logischen Gedankenfluss zu folgen.
Dachte jemand, dann doch einmal etwas verstanden zu haben und sich äußern zu müssen, merkte er schnell, dass er das gar nicht konnte: Herr Richter: "Würdet ihr bitte ganze Zusammenhänge von euch geben!" Schülerin: "Wie, ich habe doch schon einen ganzen Satz gesagt." Herr Richter: "Leute, euch fehlt die sprachliche Befähigung, um hier zu sitzen, oder ihr spinnt nicht genug."
Kam es endlich zu einer praktischen Arbeit, verzweifelten wir fast- immerhin brachte es unser Lehrer fertig, die Aufgabenstellung EINER Arbeit von Stunde zu Stunde bis zu fünfmal umzuformen. Diverse Schüler gaben deshalb drei "Kunstwerke" ab, um ihre Chancen zu erhöhen, das Thema vielleicht doch noch zu treffen. Letztendlich hatten wir allerdings eine Menge Spaß, besonders natürlich auf den vielen interessanten Ausflügen, um die sich Herr Richter immer sehr bemühte.

Agnes C., Antje N.

PS.: Übrigens, "Wer was auf sich hält", wählt Richter!